Rosario

18. Oktober 2009

Gestern sind wir nach 5 Stunden Busfahrt in Rosario angekommen. Der komplette Fernverkehr funktioniert ueber gut ausgestattete Busse. Das ist praktisch, dauert aber seine Zeit. Die Landschaft unterwegs, die Pampa, ist sehr flach, endlos weit und zu grossen Teilen landwirtschaftlich gepraegt. Die groesseren Staedte kuendigen sich immer schon mit armen Vierteln an: Wellblechhaeuser, viel Armut, Muell, Kutschen…und ganz viel Fussball.
Egal wo man hinkommt, gibt es Fussballplaetze die von Jungen und Alten, Armen und Reichen bevoelkert werden.

Gute Winde (Buenos Aires)

18. Oktober 2009

Die ersten Tage in Buenos Aires waren sehr spannend, aufregend manchmal auch skuril. Die Millionenstadt ist sehr laut und sehr schnell. Dank der vielen Einbahnstrassen verlaeuft dann doch alles recht glatt im Verkehr. Das Prinzip geht so: Immer Vollgas und erst im letzten Moment ausweichen oder bremsen. Wir haben uns da einfach mal so gut es geht als Fussgaenger eingereiht.

Bei strahlend blauem Himmel sind wir die letzten Tage sehr viel durch die Stadt gelaufen, haben uns viel angeschaut, leckeres argentinisches Steak gegessen, unsere minimalistischen Spanischkenntnisse getestet und die ersten Eindruecke gesammelt.

Bilder koennen wir leider im Moment keine einstellen – kein USB…

Apropos Stecker. Dazu haben wir schon eine typisch kleine Reisegeschichte:
Was hat ein vergessener Stecker mit Tipps zu Patagonien zu tun?
Wir haben aus Detuschland einen falschen Adapterstecker fuer Steckdosen mitgenommen. Deshalb mussten wir uns auf die Suche nach einem richtigen begeben. Am Strassenrand hatte ein Verkaeufer genau solche Stecker im Sortiment. Er hat ihn uns fuer “cinco pesos” angeboten. Wir waren empoert, weil wir dachten der will uns wohl abzocken: 50 pesos (sind etwa 10 euro) fuer so ein stuek plastik. Beim Weglaufen ist uns aufgefallen, dass unsere Spanischkenntnisse echt noch schlecht sind. cinco sind 5 und nicht 50…
also sind wir in einen laden fuer elektroartikel gegangen. Mit Haenden und Fuessen erklaerten wir dem Verkaeufer was wir kaufen wollten. Er schrieb uns was auf einen Zettel und schickte uns zwei Strassen weiter. Dort landeten wir in einm Mini-Spezial-Laden fuer Stecker. Die hatten dann den richtigen Stecker! (Hat uebrigens 7 pesos gekostet)
Gegenueber war dann zufaellig noch ein Outdoor-Laden, den wir eh gesucht hatten, in dem wir einen neuen Brustbeutel gekauft haben. Der Verkaeufer war so uebermotiviert, dass er uns noch Tipps fuer Buenos Aires und Patagonien mit auf den Weg gegeben hat. Sehr praktisch fuer uns!
So kam also eines zum andern. Wir haben uns mit 4 Leuten unterhalten und mindestens auch 4 neue spanische woerter kennen gelernt.

Gelandet!

15. Oktober 2009

S-bahnNach einem turbulenten Flug sind wir nach 14 Stunden in Buenos Aires gelandet. Dank der Tipps einer ca. 70 jaehrigen Deutsch-Argentinierin und eines jungen Argentiniers am Busbahnhof, haben wir unsere Unterkunft gleich gefunden.
Jetzt fallen wir erstmal muede in die Betten. Buenos noches!

Jetzt gehts los !

18. September 2009

Rs