15. Dezember 2009
Am Mittwoch sind wir auf der Ilhabela, die vor der Ostkueste Brasiliens im Atlantik liegt, angekommen.
Die Insel beherbergt einen subtropischen Regenwald mit allerlei exotischen Pflanzen und Getier.
Hier sind wir ein paar Tage in einer netten kleinen Pousada (ein familienbetriebenes Hotel) und geniesen das Inselleben, bevor es weiter die Ostkueste hoch geht, wo wir zu Weihnachten in Rio eintreffen werden.
Wie wir gelesen haben ist auch unser Zuhause in Boennigheim von guten Geistern schon weihnachtlich dekoriert worden
(vielleicht schick uns ja jemand per E-Mail Bilder, neugierig waeren wir ja
).
Sehr weihnachtlich ist es hier nicht. Manche Schaufenster sind weihnachtlich dekortiert, ab und zu sind Lichterketten aufgehaengt und im Radio kommt ab und zu ein Weihnachtslied in Jazz-Version. Aber das wirkt dann eher deplaziert und kitschig.
Nachdem wir die Insel (Regenwald und Straende) zunaechst zu Lande erkundeten, haben wir uns dann auch aufs Wasser getraut: Zuerst mit einer kleinen Jolle selbst segelnd, mit der wir nach ca. 200 m Fahrt erst mal gekentert sind. Aber wir konnten das Segelboot fachmaenisch wieder aufstellen und sind auch wieder an Bord gekommen und konnten noch eine halbe Stunde ohne unfreiwillige Wasserung segeln. Hiervon gibst leider keine Bilder
Heute (14.12) sind wir mit einem groesseren Boot an der Kueste entlang zu zwei Straenden getuckert, und haben die Schoenheit der Insel bewundert.

Die Regenwald-Insel Ilhabela

Palmen mit...

Kokosnuessen!

Unser "Pousada"

Ein Maennlein steht im Walde...

Aussichtsturm im Dschungel

Bootsausflug

Traumstraende

Sogar Leuchttuerme gibt es hier

Von hier aus sind wir gesegelt
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14. Dezember 2009
Unsere erster Stopp in Brasilien war São Paulo. Die 11 Mio. Einwohner-Stadt machte auf den ersten Blick bei der naechtlichen Busfahrt vom Flughafen in die Innenstadt einen recht aufgerauemten Eindruck.
Dies sollte sich allerdings bei einem sonntaeglichen Stadtspaziergang widerlegen. Wenn die ganzen “normalen” Menschen fehlen und z.B. die Fussgaengerzone nahezu leer ist kommt das ganze Elend der Stadt zum Vorschein.
Hier leben viele Menschen wirklich wie die Hunde auf der Strasse, man kann es nicht anders sagen.
Um keine falschen Eindruck zu vermitteln: Brasilien sonst und vor allem die Menschen hier sind superfrendlich, immer froehlich und sehr hilfsbereit.
Letzten Dienstag (08.12, wir sind mit unseren Eintragen und Bildern aktuell wie nie
) sollte es weitergehen zur Insel “Ilhabela”, ca. 200 km noerdlich von São Paulo. Doch schon die Taxifahrt zum Busterminal mussten wir in stroemendem Regen abbrechen, da wir in einem Megastau landeten. Also sind wir mit der Metro weiter gefahren, um im Busterminal zu erfahren, dass alle an diesem Tag geplanten Busse ausfallen – wegen Hochwasser. Notgedrungen sind wir zurueck ins Hotel und haben noch eine Nacht in São Paulo verbracht. In den Nachrichten haben wir dann das ganze Ausmass der Ueberflutungen gesehen und waren am Ende froh, dass wir nicht schon mit einem frueheren Bus losgefahren sind. Die grossen Strassen der Stadt und im Umland waren alle ueberschwemmt und es herschte ein Riesenchaos.

Riesenmetropole São Paulo

Auch in Brasilien gibts den Weihnachtsmann
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14. Dezember 2009
Von wegen Prima Klima in Lima: Ueber der Stadt liegt laut Beschreibung und auch in Echt staendig eine niedrige Wolkenglocke, die entweden nur die Sonne verhuellt ode zusaetzlich noch einen schoenen feinen Nieselregen bringt.
Die Stadt ist aber aufgrund ihrer Lage oberhalb der Steilkueste des Pazifiks trotzdem einen Besuch wert gewesen. Nachts aufs Meer zu blicken und zu wissen, dass die naechste Kueste der Nordzipfel von Australien ist, ist schon faszinierend.
Ansonsten ist Lima gut um Berge frischer Meeresfruechte zu geniesen und ein guter Ausgangspunkt fuer eine Sprung ostwaerts ueber den ganzen suedamerikanischen Kontinent – nach Brasilien!

Steilkueste in Lima

Perus Hauptstadt bereitet sich auf Weihnachten vor

Jens und die Tierchen aus dem Meer ...

Fuer Peruaner ist "Alemania" irgendwo ganz weit weg. Und wie sieht noch mal die Flagge aus?
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11. Dezember 2009
Nach der Bilderflut mit den Erlebnissen der letzten Wochen gibt es nun wieder ein wenig Informationen in Textform.
In der Zwischenzeit haben wir Machu Picchu erreicht, die sagenumwobene Ruinenstadt der Inka inmitten der peruanischen Berge.
Fuer alle, denen der `Inka Trail` ein Begrif ist: Die klassische 4-taegige Wanderung nach Machu Picchu haben wir uns aus Wettergruenden (die Regenzeit hat eben begonnen) erspart. Etliche aufgeweichte, zerstochenen und ausgelaugte Backpackerkollegen die wir gesehen haben, gaben uns auch ohne Worte Recht. Unsere Anfahrt hierher erfolgte zuerst mit dem Bus und dann mit einer wunderschoenen Zugfahrt mit der Peru-Rail entlang des reissenden Urubamba Flusses, der sich das Tal mit der Zugstrecke teilt. Fuer sehr viel mehr ist in den Taelern rund um Machu Picchu auch nicht Platz.
Machu Picchu selbst liegt nochmals 400m oberhalb des Ortes Aguas Calientes (heisse Quellen) in dem wir die Nacht verbrachten. Die letzte atemberaubende Serpentinenbusfahrt aus dem Flusstal in die nebelumhuellten Berge (Indiana Jones laesst gruessen) eroeffnet einen den Blick auf die verlorene Stadt auf dem Bergruecken und die spektakulaere Landschaft drumherum.

Dass Wetter am Tag unseres Besuches war leider der Zeit und dem Ort (Regenzeit und Regenwald) entsprechend. Es hat zeitweise gegossen wie aus Kuebeln, wenn der Regen aufgehoert hat war es nebelig und nur hin und wieder gab der Nebel die Sicht auf die ganze Stadt frei. Die Stimmung dort oben war aber trotzdem sehr beeindruckend, das Wetter und der Nebel haben dies vermutlich sogar noch verstaerkt.

Agrar-Terassen

Die Wolken ziehen geheimnisvoll am Machu Picchu vorbei

Die `verborgene` Stadt

Tropische Gewaechse

Wohnhaeuser in Machu Picchu

Hier geht es 400 Meter abwaerts

Lamas zwischen historischen Mauern

Machu Picchu erobert

Die Peru-Rail rollt mitten durch "Aguas Calientes"
Die Geschicht der Inkastadt Machu Picchu (Alter Berg) liegt selbst noch im Nebel, es gibt verschiedene Theorien ueber den urspruenglichen Zweck der Stadt. Sicher ist nur, dass sie 500 Jahre lang unbewohnt im Urwald verschollen lag.
Die Stadt hat einen Agrarteil, in dem Pflanzen von den Inka an die Hoehe gewoehnt und angebaut wurden, einen Wohnteil fuer ca. 1000 Menschen und eine Vielzahl an kleinen Tempeln und Gebaude fuer astromische Erkundungen.
Nach einer weiteren Nacht in Cusco sind wir weiter an die Kueste Perus – nach Lima.
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10. Dezember 2009

Wir versuchen die Regenzeit mit Humor zu nehmen

Auf der Busfahrt Richtung Peru regnet es IM Bus

Das Leben findet auf der Strasse statt

Saftladen

Inkastaette aus vergangener Zeit

Peruanische Kinder mit Laemmern auf dem Arm

Das Baby-Alpaka wird stolz praesentiert

Cusco und sein grosser "Plaza Armas"
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09. Dezember 2009

Unser Bus wird getrennt von den Reisenden uebergesetzt

Copacabana

Sonnenuntergang ueber dem Titicacasee

Reiseplanung

Maus am Titicacasee gesichtet

Segeltoern am Abend

Bolivianische Technik... es hat gehalten!

Wenn der Wind fehlt hilft nur eins: Rudern!

Funkeln und Glitzern im Titicacasee

Tagesausflug zur Isla del Sol

`Traditionelles`Drachenboot

Zeitvertreib bei der Ueberfahrt
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08. Dezember 2009

Die weisse Stadt Sucre

Das lila Zimmer ist unsere Unterkunft

Koloniale Altstadt von Sucre

Auf dem Markt von Sucre geht es zuckersuess zu

... oder fleischig-herzhaft. Aber das Ganze ungekuehlt bei knapp 30 Grad!

Quad-Piloten

Unterwegs Aussichten auf tiefe Canyons

Oeffentlicher Nahverkehr auf der "Quad-Strecke"

"Unsere Strasse" mit dem Quad

Unser Guide beim 5. Mal Reifen-Aufpumpen

Gruene Taeler

Auf dem Flug von Sucre nach La Paz: Beinfreiheit...

... und Sushi in der 1. Klasse

La Paz

Bolivianischer Maxi-Cosi

Die Marktfrauen versinken in ihren Staenden

Ein Stand am anderen

Auf der Strasse bekommt man alles zu kaufen

Frischer Fisch...oder doch nicht!?

Es gibt zwei Moeglichkeiten in La Paz: Entweder bergauf oder bergab

Bolivianerin in traditioneller Tracht
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07. Dezember 2009

Grenzuebergang Chile-Argentinien

Unterwegs: Riesige Salzwuesten

Auf der Serpentine Richtung Salta: Ganz schoen hoch!

Unser Mietwagen: Das Auto vom Bruder seiner Schwester, seines Neffen...

Bootsfahrt auf dem "Embalse Cabra Corral"
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04. Dezember 2009

Steiler Abflug Richtung Wueste

Kupfertagebau in Chile: 900 m tiefes Loch

Flughafen mitten im Nirgendwo

Hauptstrasse der Wuestenstadt "San Pedro"

Die Atacama-Wueste – abwechslungsreicher als gedacht

Tour durchs "Moon-Valley": Jens vor einem ausgetrockneten Wasserfall

Ausgetrocknete Flussbiegung

"Moon-Valley" bei Sonnenuntergang

Viele Fotografen – ein Motiv

Farbenspiel

Riesige Sand-Duenen in der trockensten Wueste der Welt ...

... der perfekte Ort zum Skifahren!

Skihaserl beim Aufstieg

Auf die Plaetze, fertig, los!

Unsere Spuren im Sand

Fahrt auf 4200 m

Laguna verde

Allein in der Weite: Simone & Jan

Alpakas aus der Naehe

Geysire beim El Tatio

Sonnenaufgang bei den Geysiren

Natuerliche, heisse Quellen

Bestens zum Baden geeignet

Ueber 6-Meter-Kaktus (1 cm = 1 Jahr)

Flamingo in der Salzwueste
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03. Dezember 2009

Zwischen den Anden und der Kuestenkordillere liegt die Millionenstadt Santiago de Chile

Freilichtkirche hoch ueber der Stadt

Die Kirchen in der Stadt sind immer voll und es wird frenetisch gefeiert

Valparaiso - die Haeusser kleben foermlich an den 42 Huegeln

Zur Erleichterung gibt es jede Menge uralter Aufzuege

Ueber dem Hafen

Graffitis in der ganzen Stadt

Zwichen Wind uns Wellen bei einer Hafenrundfahrt

Valparaiso bei Nacht

Mit dem Mietwagen...

... auf kurvigen Strassen die Kueste entlang

Wellenbrecher an der Pazifikkueste
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