Zuerst noch die Aufloesung unseres Raetsels:
Ja genau, es ist ein Guerteltier.
Wobei wir die anderen Antworten auch sehr amuesant fanden!
Um in den wahrscheinlich bekanntesten Nationalpark Chiles, dem “Torres del Paine” zu gelangen, sind wir stundenlang mit unserem Mietwagen durch einsame Steppe gefahren: Fast kein Mensch, dafuer unglaubliche Weiten und eine grosse Stille. Ausser es pfeift mal wieder einer der vielen heftigen Winde uebers Land…
Das Wetter hier ist sehr stoerrisch. Gutes Wetter heisst hier: Viel Wind, wenig Regen. Schlechtes Wetter: Unglaublich viel Wind, heftiger Regen. Am Anfang hatten wir also gutes Wetter und haben uns in einer 10-stuendigen Wanderung die Sohlen heiss gelaufen. Entschaedigt wurden wir dafuer mit schoenen Ausblicken auf Gletscher, tuerkisblaue Seen und bis zu 3000 m hohe Berge. Ausserdem konnten wir aus der Ferne einige Lawinen beobachten. Am letzten Tag hatten wir schlechtes Wetter, so dass wir die letzte Wanderung doch nicht machen konnten. Ein Tag zuvor wurden wir schon ordentlich vom Wind durchgepustet und trotz Regenmontur bis auf die Socken nass.
Auf der Fahrt durch den Park sind uns noch einige Lamas und Rinder ueber den Weg gelaufen. Sogar einen Andenkondor konnten wir ueber uns kreisen sehen.
Und dann hatten wir doch noch ein kleines Problem auf der Rueckfahrt durch die argentinische Steppe :
In dieser kaum besiedelten Landschaft gibt es nur ganz selten Tankstellen. In Chile losgefahren, hatten wir unser Bargeld aufgebraucht. “Macht ja nichts” dachten wir uns “an der Grenze gibt es ja wieder eine Tankstelle”. An der Grenze zu Argentinien gab es aber ueberraschenderweise keine.
200 Kilometer weiter hatten wir dann endlich eine Tankstelle gefunden ABER die hatte kein Benzin mehr! Wann der Tankwagen kommt, wusste der Tankwaerter auch nicht so genau… Also sind wir mit dem letzten Tropfen Benzin nach weitern spannenden und nervenaufreibenden 150 Kilometern am Ziel angekommen. Puh – das ging noch mal gut!
Das ist kein Muell, sondern eine von vielen Stellen, zu denen Autofahrer "Opfergaben" fuer ihre Strassensicherheit bringen
Torres del Paine Nationalpark
Tosender Wasserfall mit Besuchern
Ein Gletscher, an dem mehrmals in der Stunde Lawinen abgehen
Das Wasser sieht aus wie in der Karibik, ist aber leider saukalt
Steile Felswaende
Eisberge voraus... frisch vom Gletscher abgebrochen
Diese Mal ist das Tierraetsel etwas einfacher...
Bridge over troubled water
Gauchos und ihre Rinder
Unendliche Weiten
Rien ne va plus - nichts geht mehr
So sieht ein Auto nach 1800 km durch Patagonien aus
Hallo Herr Rothenburger, ich freue mich auf ein Wiedersehen im World Application Center Schorndorf. MfG FJS