Brasiliens “Costa Verde”

Auf dem Weg Richtung Rio de Janeiro waren wir die letzten Tage an der sogenannten “gruenen Kueste” Brasiliens unterwegs. Die vom Regenwald bewachsenen Haenge reichen bis ans Meer. Immer wieder tauchen kleine und grosse Strandbuchten auf.

Unser erster Stopp war in Paraty (sprich: Parahtschie) – eine koloniale Kleinstadt mit autofreien, kopfsteingepflasterten, schmalen Gassen. Wenn Flut ist, laufen die Gassen voll mit Wasser. So waren wir abends beim Stadtspaziergang damit beschaeftig, von Stein zu Stein zu springen.

Nach einer weiteren Bus- und Bootsfahrt sind wir auf der Ilha Grande angekommen. Dort hat uns ein sehr entspanntes Inselleben erwartet. Es gibt dort keine Autos und keine Bankautomaten auf der Insel. Dafuer aber herrliche Straende, Wasserfaelle, allerlei Getier und viele schoene Pflanzen.
Viele Brasilianer machen selbst Urlaub auf der Insel, so dass abends an der Seepromenade Samba getanzt wurde.

Immer wieder kommen wir hier sprachlich ganz schnell an unsere Grenzen.
Unser Schmalspur-Spanisch hilft uns im portugiesisch-sprachigen Brasilien nur maessig weiter. Wir dachten, die beiden Sprachen waeren recht aehnlich. Aber: weit gefehlt. Portugiesich hoert sich an wie eine Mischung aus Chinesich und Russisch. Oefter mal kommt es zu Verwechslungen im Sprachgewirr. So haben wir z.B. ein Mal “calabresa” in einem Restaurant bestellt und dachten, das ist sicherlich Tomtate-Mozarella. Bekommen haben wir allerdings einen Riesenberg angebratener Wuerstchen. Man achte also auf die Aendung! Nicht “calabrese” sondern “calabresa”!

Gruener Regenwald bis ans Ufer

Gruener Regenwald bis ans Ufer

Glasklar!

Glasklar!

In Brasilien gibt es immer ausser dem Fahrer auch einen Kassierer im Bus

In Brasilien gibt es immer ausser dem Fahrer auch einen Kassierer im Bus

Kraeftemessen am Strand

Kraeftemessen am Strand

Blick aus unserem Hostal zum Meer

Blick aus unserem Hostal zum Meer

Samba am Strand

Samba am Strand

Suesse Gruesse

Suesse Gruesse

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