Nach der Bilderflut mit den Erlebnissen der letzten Wochen gibt es nun wieder ein wenig Informationen in Textform.
In der Zwischenzeit haben wir Machu Picchu erreicht, die sagenumwobene Ruinenstadt der Inka inmitten der peruanischen Berge.
Fuer alle, denen der `Inka Trail` ein Begrif ist: Die klassische 4-taegige Wanderung nach Machu Picchu haben wir uns aus Wettergruenden (die Regenzeit hat eben begonnen) erspart. Etliche aufgeweichte, zerstochenen und ausgelaugte Backpackerkollegen die wir gesehen haben, gaben uns auch ohne Worte Recht. Unsere Anfahrt hierher erfolgte zuerst mit dem Bus und dann mit einer wunderschoenen Zugfahrt mit der Peru-Rail entlang des reissenden Urubamba Flusses, der sich das Tal mit der Zugstrecke teilt. Fuer sehr viel mehr ist in den Taelern rund um Machu Picchu auch nicht Platz.
Machu Picchu selbst liegt nochmals 400m oberhalb des Ortes Aguas Calientes (heisse Quellen) in dem wir die Nacht verbrachten. Die letzte atemberaubende Serpentinenbusfahrt aus dem Flusstal in die nebelumhuellten Berge (Indiana Jones laesst gruessen) eroeffnet einen den Blick auf die verlorene Stadt auf dem Bergruecken und die spektakulaere Landschaft drumherum.
Dass Wetter am Tag unseres Besuches war leider der Zeit und dem Ort (Regenzeit und Regenwald) entsprechend. Es hat zeitweise gegossen wie aus Kuebeln, wenn der Regen aufgehoert hat war es nebelig und nur hin und wieder gab der Nebel die Sicht auf die ganze Stadt frei. Die Stimmung dort oben war aber trotzdem sehr beeindruckend, das Wetter und der Nebel haben dies vermutlich sogar noch verstaerkt.
Agrar-Terassen
Die Wolken ziehen geheimnisvoll am Machu Picchu vorbei
Die `verborgene` Stadt
Tropische Gewaechse
Wohnhaeuser in Machu Picchu
Hier geht es 400 Meter abwaerts
Lamas zwischen historischen Mauern
Machu Picchu erobert
Die Peru-Rail rollt mitten durch "Aguas Calientes"
Die Geschicht der Inkastadt Machu Picchu (Alter Berg) liegt selbst noch im Nebel, es gibt verschiedene Theorien ueber den urspruenglichen Zweck der Stadt. Sicher ist nur, dass sie 500 Jahre lang unbewohnt im Urwald verschollen lag.
Die Stadt hat einen Agrarteil, in dem Pflanzen von den Inka an die Hoehe gewoehnt und angebaut wurden, einen Wohnteil fuer ca. 1000 Menschen und eine Vielzahl an kleinen Tempeln und Gebaude fuer astromische Erkundungen.
Nach einer weiteren Nacht in Cusco sind wir weiter an die Kueste Perus – nach Lima.